Iris Kündig Stoessel
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Abenteuer Fortschritt

Plan B zur Zweitwohnungsproblematik

Veröffentlicht am 04.04.2012 von Iris Kündig Stoessel

Plan B!

Wie soll es nach der Annahme der Zweitwohnungsinitiative im Wallis weitergehen?

Jetzt braucht es Ideen und positives Denken und nicht frustriertes Gehabe. Wir brauchen einen Plan B. Beispielsweise eine Lenkungsabgabe. Herr Cina hat vor Jahren eine tadellose Studie zum Thema Zweitwohnungssteuer/Lenkungsabgabe von Herrn Roland Zegg erhalten, welche von der Gemeinde Zermatt in Auftrag gegeben worden war. Aber in der Schublade nützt diese Studie leider nichts.

Das Problem in Zermatt ist: 6'000 Einwohner müssen mit ihren Steuern eine Infrastruktur für 30'000 Leute finanzieren.

Schauen wir doch zum Beispiel nach Silvaplana im Engadin. Dort wurde bereits im Jahre 2010 eine Lenkungsabgabe für Zweitwohnungen beschlossen. 
Die umsichtigen Gemeindebehörden wurden dort ebenfalls von Herrn Roland Zegg beraten. Die Lenkungsabgabe wird dort nicht als gesetzliche Steuer erhoben,
sondern ist nun ins Baugesetz integriert. Clever.

Für Zermatt wäre der Weg, eine Lenkungsabgabe über das Baugesetz zu integrieren, eine gute Gelegenheit, in den Tourismus zu investieren und damit warme Betten zu generieren. Es würden auch Mittel frei für die sehr teure Infrastruktur, welche im Moment die Wohnbevölkerung fast alleine tragen muss.

Aus Liebe zum Wallis
Iris Kündig Stoessel Zermatt
FDP die Liberalen Oberwallis